Dienstag, 15. September 09 um 17:04 Alter: 3 yrs

Investition in die Zukunft am Standort Oberndorf/Stade

Von: iz

(Oberndorf) Ganz gegen den Trend investiert Normatherm Stahlheizkesselbau GmbH in die Erweiterung der Produktionskapazitäten und schafft damit neue Arbeitsplätze am Standort Oberndorf.

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Während die Schlagzeilen beherrscht werden von immer neuen Negativrekorden und "Hilferufen" nach dem Staat, setzt man bei Normatherm Stahlheizkesselbau GmbH ganz auf Investitionen in die Zukunft und den heimischen Standort Deutschland.

Dabei liegt der Fokus nicht auf Sparmaßnahmen und Personalabbau. Ganz gegen den Trend  wird die Produktion mit modernster Wasserstrahlschneidtechnik und CNC-Abkantpresse erweitert. Dies führte dazu, dass nicht nur ein Großteil der bis dahin ausgelagerten Produktion zurückgeholt werden konnte, sondern die Kapazitäten und Qualitäten wesentlich verbessert wurden. Zugleich wurden neue Arbeitsplätze im Bereich der Schweiß- und Schneidtechnik geschaffen. Die damit einhergehende Umstrukturierung schaffte zudem den Arbeitsplatz eines neuen Betriebsmeisters.

Seit Herbst 2008 liefen die Planungen und Gespräche mit diversen Lieferanten, um die Fertigung im Bereich Verformung und Schneidanlagen zu optimieren. Dabei Stand nie die Einsparung von Mitarbeitern im Fokus der Planung, sondern die Erweiterung der Kapazitäten und Möglichkeiten im Produktprogramm. Mit der guten Auftragslage Ende 2008 wurde der Grundstein für die Erweiterung der Produktion am Standort Oberndorf gelegt. Nach der ersten Bestandanalyse war schnell klar, dass nicht nur der Produktionsbereich erweitert, sondern zeitgleich neues Fachpersonal eingestellt werden muss.

Damit dieser Prozess Hand in Hand gingen, waren umfangreiche Planungen und Verhandlungen mit Lieferanten notwendig. Diese konnten im Mai 2009 erfolgreich abgeschlossen werden. Der ganzen Planungsphase kam die Tatsache entgegen, dass gerade im Herbst und im Frühjahr wichtige Messen im Bereich des Maschinenbaus durchgeführt wurden. Hier konnte man von Seiten der Geschäftsleitung gute Gespräche, und auch erfolgreiche Verhandlungen und Abschlüsse erzielen.

Diese lange und intensive Vorbereitung macht sich dann bei der Aufrichtung der neuen Maschinen und der Einarbeitung bzw. Schulung positiv bemerkbar. Die hohe Vertrauensstellung zu den Lieferanten und dank der guten Kenntnisse um die richtigen Vorbereitungen, konnten die neuen Produktionsanlagen in kürzester Zeit errichtet werden. Die Mitarbeiter-Schulung fand schon teilweise während des Aufbaues statt und wurde zusätzlich in einem Intensivworkshop fundiert. Praxisnahe Projekte an den neuen Produktionsanlagen führten schnell zu erfolgreichen Zielen.

Fazit laut der Geschäftsleitung, Herrn Andreas Hinterding: „ Wir haben in den letzten Wochen viel erreicht und für unsere Verhältnisse einiges investiert. Unsere Philosophie war dabei, so viel wie möglich in der eigenen Fertigung zu halten und nachhaltig Arbeitsplätze zu schaffen. Wir sind der Überzeugung, dass unsere wassergeführten Kaminheizkessel gerade in naher Zukunft einen wesentlichen Aufschwung erleben.“
Ein klares Bekenntnis in den Produktionsstandort Deutschland.
In naher Zukunft soll der neue Mess- und Prüfstand mit umfangreichen Möglichkeiten zur Immissions- und Leistungsmessung in Betrieb gehen.


 
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